InSight Austria: Ein „grünes“ Update: Umweltschutz bei GLS

GLS Austria setzt sich seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik ein. Jetzt geht der Paketdienst einen großen Schritt weiter: Ab 2022 will GLS in Österreich und in ganz Europa Pakete vollständig klimaneutral zustellen. Aber wo genau vermeidet und reduziert GLS Austria Emissionen? Kurz gesagt: in so gut wie allen Bereichen.

18 November 2021

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InSight Austria: Ein „grünes“ Update: Umweltschutz bei GLS

Ein „grünes“ Update: Umweltschutz bei GLS

GLS Austria setzt sich seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik ein. Jetzt geht der Paketdienst einen großen Schritt weiter: Ab 2022 will GLS in Österreich und in ganz Europa Pakete vollständig klimaneutral zustellen. Aber wo genau vermeidet und reduziert GLS Austria Emissionen? Kurz gesagt: in so gut wie allen Bereichen.

Klimaschutz beginnt für GLS nicht erst bei der Zustellung der Pakete, sondern schon in den Depots. Alle Standorte in Österreich sind bereits zu 100 Prozent auf Ökostrom umgestellt. Außerdem werden Schritt für Schritt alle Depots mit Solaranlagen ausgestattet, um sie mit eigenem Strom zu betreiben. Den Anfang macht Kalsdorf – in Kürze folgen dann Rankweil, Wien-Leobendorf, Wiener Neustadt und Innsbruck.

Elektrisch unterwegs

Als Förderer der Elektromobilität setzt GLS auf Elektrofahrzeuge und stattet dementsprechend die Depots mit Ladestationen aus. Die ersten drei Depots verfügen bereits über eine eigene Ladeinfrastruktur, fünf weitere Standorte werden in den nächsten Monaten versorgt. „Wir wollen die Emissionen auf der letzten Meile noch stärker verringern – das ist ein wichtiger Teil unserer ThinkGreen-Strategie“, erzählt Christian Schöninger, Managing Director von GLS Austria. „Elektrofahrzeuge sind da unsere erste Wahl.“ Ihre Fahrzeugflotte stellt GLS Austria schrittweise auf umweltschonende Fahrzeugmodelle um: 17 eSprinter sind jetzt für den Paketdienst auf den Straßen Österreichs unterwegs, bis Ende August werden es 20 sein. Bis Ende März 2022 soll sich diese Zahl sogar noch einmal verdoppeln. Zusätzlich beliefert GLS Austria bereits seit Jahren verschiedene Stadtzentren per eScooter. Die Tripl Scooter sind weitaus stabiler und technisch ausgereifter als Lastenräder, können aber ebenso in vielen Städten in die Fußgängerzonen einfahren. Erst kürzlich hat der Paketdienst seine eScooter-Flotte um 4 Fahrzeuge erweitert.

Grün in der Stadt

GLS setzt aber noch weitere Maßnahmen, um Emissionen zu verringern und umweltfreundlich zuzustellen. So vermeidet beispielsweise eine gebündelte Lieferung von Paketen unnötige Fahrten. Deshalb baut GLS Austria ihr A1 Paket Stationen-Netzwerk weiter aus. Mehr als 40 dieser Stationen stehen den Kund:innen österreichweit momentan zur Verfügung – und es werden stetig mehr. „Wir geben alles, um Emissionen wo immer möglich zu vermeiden und zu reduzieren“, so Schöninger. „Den Rest werden wir mit geeigneten Maßnahmen ausgleichen.“

Was ist neu?

  • Ausbau der eFahrzeugflotte um 20 eSprinter und 4 eScooter
  • Einsatz der ersten Elektro-Dienstfahrzeuge
  • Ausstattung des Depots in Kalsdorf mit Solartechnik
  • Erfolgreiche Umstellung aller Standorte auf Ökostrom
  • Erweiterung des Paket Stationen-Netzwerks auf 44 Stationen

Was ist bis Mitte 2022 geplant?

  • Sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität
  • Weiterer Ausbau der eSprinter-Flotte
  • Austattung aller Standorte mit Solaranlagen
  • Klimaneutralität

In der Grazer Innenstadt sind neben den blauen eScootern von GLS Austria jetzt auch Straßenbahnen mit GLS-Logo unterwegs.